Singen ist so gesund – Wenn Ihre Kinder gerne singen – Lassen Sie sie stimmschonend mit richtiger Atmung singen🙂 Eine Leidenschaft kennt kein „MUSS“ und hat einen so positiven Einfluss auf uns.

Singen ist so gesund – Wenn Ihre Kinder gerne singen-Lassen Sie sie stimmschonend mit richtiger Atmung singen🙂 Eine Leidenschaft kennt kein „MUSS“ und hat einen so positiven Einfluss auf uns.

Unsere Gesellschaft besteht nur noch aus Hochatmern!

Stimmtrainerin Angélique Damschen

Eine Stimme spiegelt immer die eigene Stimmung und Persönlichkeit wider. Also ist es für mich wichtig bei der Persönlichkeit anzufangen. Die Stimme (Klang) ist Spiegelbild unserer Seele. Genauso ist es mit der Körperhaltung. Angst zu versagen, Angst ausgelacht zu werden blockieren Körper und Stimme.

Wichtig für uns alle, ist die Förderung der weichen Kompetenzen. Soft Skills, wie u.a. Teamfähigkeit, Empathie. Gerade in der heutigen Zeit, wo Egomanie, Narzissmus schon lange keine unbekannten Variablen mehr sind.

Mobbing an Schulen oder anderswo sind für mich nicht akzeptabel. Das Füreinander und Miteinander sollte wieder seinen festen Platz in unserer Gesellschaft finden.

Perfektionismus – Ich darf nicht versagen, ich muss?

Nein, ich darf auch mal etwas nicht gut können. Stress durch zu hohe Anforderungen an sich selbst und andere.

Anerkennung- wie wichtig ist diese für uns?

Jeder möchte Anerkennung, aber der Wunsch nach wieviel davon ist gesund? Wichtig ist, dass wir uns selbst vertrauen und wir uns lieben und das können wir alle lernen.

Jeder von uns trägt Anteile, die uns nicht guttun. All das wirkt sich auf Psyche, Körperhaltung und Atmung aus.

Also gilt es für mich und meine Arbeit, den Menschen als Ganzes zu betrachten und ihm Hilfestellungen zu bieten.  In den Gesprächen bekomme ich reflektiert, dass ich mit meinen Empfindungen, was unsere Kinder, aber auch uns Erwachsene betrifft, nicht falsch liege.

Zum Beispiel hat Herr Precht mir aus der Seele gesprochen, wenn er meint, dass Kinder nicht wie Fässer gefüllt werden möchten. Ich bin dafür, dass viel mehr Leidenschaft geweckt wird.  Ja auch für die Fächer in der Schule.
Viele Kinder können gar nicht mehr abschalten. Ständig ist die Schule Thema. Überall ist sie präsent. Lehrpläne, Klassenarbeiten, Druck und Perfektionismus von allen Seiten. Die Eltern sind bemüht, dass das Kind in der Schule mitkommt. Nachhilfe oder auch am Wochenende zu pauken stehen ständig auf dem Plan. Lehrer, Eltern und Kinder sind überfordert. Daraus resultiert, dass die einst richte Atmung, (die von Gott gegebene Atmung), aus dem Ruder gerät. Letztens teilte mir ein kleines 10-jähriges Mädchen verblüfft mit, dass ihre Schultasche 1/3 ihres Gewichts ausmache und dass sie fast mit der Tasche auf dem Rücken, Gefahr lief nach hinten umzukippen. Ein anderer kleiner Junge, 12 Jahre kommt direkt nach der Schule zum Singen und ist bepackt wie ein Globetrotter. Er erzählt mir, wie früh er morgens, nämlich um halb sechs aufstehen muss, damit er den Bus zur Schule bekommt. Kinder in Gesangskursen berichten mir von Schlafstörungen. Auf meine Frage warum, bekomme ich die Antwort: „Schule“😦 Kinder, Jugendliche und Erwachsene kommen in der Freizeit zu mir um zu singen und reden als erstes über die Schule, Arbeit und über Verpflichtungen. Mich erschreckt das sehr. Noch mehr erschreckt mich aber beobachten zu müssen, wie die komplette Atemmuskulatur verkümmert ist. Bei der Aufforderung mal ganz tief einzuatmen, werden alle ganz groß und schlank (Schulter werden hochgezogen und der Bauch eingezogen) oder es bewegt sich gar nichts mehr. Beim Abtasten fühlt sich der Prozess der Einatmung, wie ein verkrampfter, blockierter Versuch an. Die Zwischenrippenmuskulatur ist festgespannt und ohne jegliche Bewegung. Wie ein durchsichtiges Korsett, welches eng geschnürt am Brustkorb anliegt, lässt es keine Ausdehnung des Brustkorbs zu.😦 Das Zwerchfell senkt sich schon lange nicht mehr ab. Die Lunge kann aufgrund dieser fehlender Ausdehnung nach unten, nach vorne und zur Seite gar nicht mehr genügend Sauerstoff aufnehmen. Die benötigte Sauerstoffzufuhr für unseren Körper und seine Funktionen (Blutkreislauf, Herzkreislauf, Stoffwechsel) ist nicht gegeben. Laut Stimmtherapeuten läuft die Atmung, wie gesagt ca. ab dem 6. Lebensjahr aus dem Gleichgewicht. Einem Erwachsenen gibt man den Rat: “ Hey, mach´ mal Feierabend!“ Nutze den Heimweg um zur Ruhe zu kommen. Lerne NEIN zu sagen, dich abzugrenzen. Und was machen wir mit unseren Kindern? Kinder kommen nicht zum Singen, da am nächsten Tag eine Arbeit geschrieben wird. Wir reden von 1er Stunde oder 2 Stunden in der Woche. Stunden, die so wertvoll für die kleinen, leidenschaftlichen Sänger/Innen sind. Wertvoll um Emotionen raus lassen zu können. Wertvoll um einer Leidenschaft nachzukommen. Wertvoll für den zwischenmenschlichen Kontakt mit Gleichgesinnten. Wertvoll, weil man sich für eine bestimmte Zeit mal an andere Orte aus der Fantasie begeben kann. Wertvoll für die richtige Atmung. Wertvoll um die Seele zu streicheln.

Unsere Gesellschaft besteht nur noch aus Hochatmern!

Es geht auch im Gesang nicht darum, eine Stimme zu bewerten, wie schon so vieles ständig bewertet wird. Darum singe, singe, singe und lass‘ es raus.

Wer ökonomisch singen möchte, darf sich einen Gesangslehrer aussuchen, der ihm genau von diesen Dingen erzählt, wie hier gerade beschrieben. Jeder kann singen, wenn anatomisch alles ok ist. Hoffnung, Leidenschaft, Vorstellungen, Emotionen raus lassen zu können ist etwas wunderbares. Das geht so schön mit Musik und Gesang. Musik und Gesang sind so wertvoll für Körper, Geist & Seele.

Die richtige Atmung ist so wichtig für unseren Körper und seine Funktionen.

Der freie Geist (Fantasie), sich zu trauen (das Selbstwertgefühl), ist bei vielen Kindern fast gar nicht mehr vorhanden. Anhand der Körperhaltung und dem Klang der Stimme erkennen wir so oft, dass etwas mit unseren Kindern nicht stimmt. Wir müssen nur richtig hinsehen und hinhören!

Kinder brauchen einen Ausgleich, Kinder sollen auch lernen sich entspannen zu können.

Zu viele Kinder sind zu früh zu erwachsen. Und manch Erwachsener ist zu wenig Kind und viel zu streng mit sich.

Also immer schön atmen, singen, lachen 🙂 ***Achten Sie bitte auf Ihre Stimme.

Zu viele singen eine zu lange Zeit mit zu viel falscher Anstrengung. Sänger, Schreiknötchen können die Folgen sein.

Lernen Sie ökonomisch, stimmschonend singen! Ich sende Ihnen eine musikalische Umarmung in die virtuelle Runde

Vocal Coach Niederrhein, Angélique Damschen, Hamminkeln